| Klaus Eberhartinger ist zu Gast in der Fernsehsendung "Aufgspuit!". Wie wir bereits berichtet haben, begrüßt Moderator und Liedermacher Werner Schmidbauer den EAVler in seiner Sendung, die am Dienstag, 07. Juli 2009, im Lustspielhaus München für den Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet wurde. Bereits im vierten Jahr laden Werner Schmidbauer und sein Musiker-Kollege, das Multitalent Martin Kälberer, jeweils einen Gast in ihre Sendung ein, der unplugged sowohl eigene Hits präsentiert als auch Songs, die ihn in seiner musikalischen Entwicklung geprägt haben. In der Sendung, die vor Livepublikum aufgezeichnet wird und eine große Fangemeinde im Bayerischen Fernsehen gefunden hat, waren bereits Wolfgang Ambros, Haindling, die Spider Murphy Gang, Konstantin Wecker und Willy Astor zu Gast. Klaus Eberhartinger war schon seit langem ein Wunschgast von Werner Schmidbauer, den der Moderatar per Telefon persönlich in seine Sendung eingeladen hat.
Für die Sendung, die am 01. August 2009 ab 00:10 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll, wurde ein über 2stündiges Konzert im Lustspielhaus München aufgezeichnet. Der EAV-Fanclub hat direkt nach der Aufzeichnung mit Klaus Eberhartinger gesprochen. Klaus Eberhartinger: Ich habe einen Tag mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer für die Sendung geprobt. Fast ein Blindflug für ein über 2 Stunden langes Programm. Aber die beiden sind wirklich super Typen und tolle Musiker. Bei den Proben habe ich dann sehr schnell gemerkt: Wurscht, was während der Sendung passiert... Wir kommen zusammen und es passt gut! Werner Schmidbauer hat als Vorbereitung für die Sendung mein Buch "Sex, Lachs & Rock'n'Roll" gelesen und daraus viele Ideen für die Songauswahl gezogen. Er war sehr gut auf mein Leben vorbereitet. In den Talks zwischen den Songs wurden die wichtigsten Stationen im Leben Klaus Eberhartingers von Kindheit bis Bundesheer, von Amerika bis Afrika, von Studium bis EAV beleuchtet und damit der rote Faden für die Songauswahl der Sendung gezogen.
Der EAV-Fanclub präsentiert noch vor der Ausstrahlung von "Aufgspuit!" mit einer Mischung aus EAV-Songs und Musikstücken, die Klaus Eberhartinger in seinem Leben begleitet haben, die Songauswahl der Sendung mit einigen persönlichen Anmerkungen von Klaus Eberhartinger direkt nach der Aufzeichnung der Fernsehshow.
Gestartet wurde mit dem EAV-Song "Märchenprinz 2000", dem mit der Fats Domino-Nummer "Hello Josephine" eines der ersten Lieder folgte, das Klaus Eberhartinger in seiner Jugend fasziniert hat. Mit "Heiße Nächte (in Palermo)" präsentierten Klaus Eberhartinger und Werner Schmidbauer gemeinsam einen weiteren EAV-Song, wie auch alle Songs der Sendung von dem Moderator und dem EAVler interpretiert wurden. Mit dem Chubby Checker-Hit "Let's Twist again" aus dem Jahr 1961 stand die erste Single, die sich Klaus Eberhartinger selbst gekauft hat, auf dem Programm. Bei der nächsten Nummer gestand Klaus Eberhartinger, dass diese erst kurz vor Beginn der Aufzeichnung und auch nur auf Wunsch von Werner Schmidbauer in die Sendung genommen wurde: "When a man loves a women". Im Original von Percy Sledge sehr hoch gesungen wurde der Song für die tiefe Stimme von Klaus Eberhartinger eine Tonlage tiefer gespielt. Überraschend der nächste Programmpunkt: Die französische Nationalhymne "La Marseillaise", die von Klaus Eberhartinger in französischer Sprache als Hommage an seinen Frankreichaufenthalt präsentiert wurde. Klaus Eberhartinger: Die französische Nationalhymne habe ich damals mühsam gelernt und ist nach all den Jahren auch noch das einzige, was ich auf französisch kann. Der Hymne folgte sehr passend die Beatles-Nummer "All you need ist love", der im Original auch die französische Nationalhymne eingearbeitet wurde. Mit dem EAV-Song "Burli" brachte Klaus Eberhartinger frühere Probleme mit dem Bayerischen Rundfunk zur Sprache, der damals die musikalische und sehr bissige Kritik an Atomkraftwerken aus seinen Radio- und Fernsehprogrammen mit der Begründung, der Text beleidige behinderte Menschen, verbannt hat. Sehr mutig von Klaus ausgerechnet in einer Sendung des Bayerischen Rundfunks über dieses Sendeverbot zu sprechen. Klaus Eberhartinger: Ich bin sehr auf den Schnitt der Sendung gespannt und ob die Passage der Nachbearbeitung nicht zum Opfer fällt und am Ende gar nicht zu sehen ist. Mit dem Janis Joplin-Klassiker "Mercedes Benz" wurde an die USA-Zeit im Leben von Klaus Eberhartinger gedacht, bevor mit "Der Wein von Mykonos" wieder eine EAV-Nummer "aufgspuit" wurde. Von Amerika nach Afrika: Ganz exotisch präsentierten Schmidbauer und der Wahl-Kenianer Klaus Eberhartinger in Suaheli, einer in Ostafrika weit verbreiteten Sprache, den Titel "Malaika", ein traditioneller Song, der vom kenianischen Musiker Fadhili William und seiner Band Jambo Boys 1960 aufgenommen wurde. Aber auch Werner Schmidbauer, ein Jahr lang als Surflehrer in Kenia unterwegs, hat eine afrikanische Vergangenheit. Grund für Schmidbauer, den Song "Strandlied" seines 1994 erschienenen Albums "SchmidbauerS" gemeinsam mit dem EAV-Frontmann zu präsentieren. Klaus Eberhartinger: Die Nummer ist gar nicht einfach zu singen. Da haben wir lange geprobt. Die Songs "Samurai" und "An der Copacabana" markierten nun den Erfolg der EAV, wobei Werner Schmidbauer seinen Gast bei letzterem Song vor allem für sein gutes Aussehen und seine Fitness gelobt hat. Als neuster EAV-Song fand "Schnippel Schnipp" den Weg in die Fernsehsendung, allerdings als Lesung von Klaus Eberhartinger. Mit "Morgen" beschloss auch die tradionelle EAV-Schlussnummer die Show, bevor mit der Zugabe "Küss die Hand, schöne Frau" der größte EAV-Hit die Sendung wirklich beendete. Klaus Eberhartinger: Die Version von "Küss die Hand" war sehr leiwand. Fast im Rockabilly-Style. Das hat echt gegroovt. Das Publikum hat die ganze Sendung über sehr gut mitgemacht und oft auch mitgesungen! Eine tolle Stimmung! Das hat mir richtig Spaß gemacht!
Ausgestrahlt wird die Sendung "Aufgspuit!" mit Klaus Eberhartinger in der Nacht von Freitag, 31. Juli 2009, auf Samstag, 01. August 2009, ab 00:10 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Laut dem Bayerischen Rundfunk war die Aufzeichnung der Sendung so "außergewöhnlich" dass man sich entschlossen hat, statt der ursprünglich geplanten 90 Minuten das komplette Konzert ungekürzt mit einer Länge von 2 Stunden zu senden. | | 






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