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Die EAV | Biographie
1974 - 19791980 - 19891990 - 19992000 - 2009
1990
Das Album "Neppomuks Rache" erhält 3fach-Platin in Österreich und Gold in Deutschland. Aus dem Album werden die Singles "Ding Dong", "Samurai", "s'Muaterl" und "Einer geht um die Welt" ausgekoppelt. Am 7. April tritt die EAV bereits zum zweiten Mal in Europas erfolgreichster Fernsehsendung "Wetten, dass...?" auf und präsentiert bei Thomas Gottschalk ihre neue Hit-Single "Ding Dong". Unerwartet verlässt Mario Bottazzi wenige Wochen vor der Premiere der neuen Live-Show die Gruppe. Sein Nachfolger wird Andy Töfferl, in dessen Fitness-Studio in Graz Klaus Eberhartinger Dauergast war. Die EAV lädt Andy Töfferl nach Feldbach ein, der auf Nino Holms Keyboard einige seiner Nummern und Parodien zum Besten gibt. Andy Töfferl überzeugt und wird angenommen. Am 22. September startet die "Neppomuk"-Tour in Feldbach. Es ist die bis dahin größte und aufwendigste Bühnenshow in ganz Österreich. Alleine fünf Sattelschlepper werden benötigt um das Equipment von einem Ort zum anderen zu transportieren. Eine Umfrage des Gallup-Institutes bescheinigt der EAV bei den 11- bis 12jährigen einen Bekanntheitsgrad von 100 Prozent.Die EAV mit ''Ding Dong'' zu Gast bei Thomas Gottschalk in ''Wetten dass..?''Die ''Neppomuk''-Tour: Bis dahin Österreichs aufwendigste Bühnenshow
1991
In Monte Carlo nimmt die EAV den begehrten "World Music Award" entgegen. Am Ende des Jahres wird statt des geplanten Live-Albums das Album "Watumba", das ursprünglich "Neppomuks Rückkehr" heißen sollte, veröffentlicht. Die Platte enthält unter anderem Songs aus dem letzten Live-Programm. Erstmals seit sieben Jahren gibt es zur einem neuen EAV-Album keine Tournee. Es erscheint ein Mitschnitt der "Neppomuk-Tour" auf Video. Der Plan eines englischsprachigen Albums wird verworfen und der im EAV-Buch angekündigte Kinofilm nie gedreht. Auch eine geplante 6teilige Fernsehsendung kommt nicht zustande.Die EAV bekommt in Monte Carlo den begehrten ''World Music Award''
1992
Im Februar bekommt die EAV für die "Neppomuk"-Tour den Medienpreis "R.SH Gold" für die beste Bühnenshow. Die Songs "Inspektor Tatü" und "Hip Hop" werden als Maxi-CDs ausgekoppelt. Die EAV ist nach den vielen erfolgreichen Jahren müde und zieht sich zurück. Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger haben nach einem Kenia-Trip das Land lieben gelernt. Sie finden ein schönes, ruhiges Plätzchen, lassen sich dort nieder und verbringen ab sofort über die Hälfte des Jahres in Kenia. Im Schweiße des eigenen Angesichts bauen sie in ihrem neuen Domizil ein kleines Studio auf, in dem fortan an künftigen Projekten gearbeitet wird. Dazwischen arbeitet Thomas Spitzer auch mit anderen Musikern. So veröffentlicht er unter anderem ein Album mit Tony Wegas. Nino Holm zieht es währenddessen auf die Malediven. Dort verwirklicht er einen Kindheitstraum: Er baut sich ein eigenes Holzschiff, einen 30 Meter langen Zweimaster für Taucher, die "MS Barutheela". Jahre später sinkt sein Schiff und Nino Holm steigt in Wilfried Scheutz' Band 4Xang ein. Eik Breit wird Cafetier in Graz, sein Gasthaus heißt "Tintenfassl". Günter Schönberger entwickelt sich vom Weintrinker zum Weinbauern und schafft es sogar einige Weinpreise einzuheimsen. Anders Stenmo bleibt in Wien, schreibt Drehbücher und veranstaltet Ritterspiele. Andy Töfferl versucht später unter dem Namen Art Acima ein Plattenprojekt mit der früheren Miss Europa, Alexandra Werbanschitz.Die EAV bekommt den Preis ''R.SH Gold'' für die beste Bühnenshow
1993
Im Februar muss Klaus Eberhartinger wegen Malaria und einer Lungenentzündung die Teilnahme an der Rainhard Fendrich-Show "Nix is fix" absagen, in der er dann aber ein Jahr später auftritt. Die EAV pausiert und tritt nur einmal anläßlich des Benefiz-Konzertes "Powerplay - Nachbar in Not" für Obdachlose am 3. April in Feldbach auf. Für dieses Charity-Ereignis wird auch der Song "Morgen" umgetextet. Das bereits vergriffene "Cafè Passè"-Album wird in limitierter Auflage auf CD und MC wiederveröffentlicht.Die EAV unterstützt Obdachlose mit ''Powerplay - Nachbar in Not''
1994
Anlässlich des Davis-Cup Tennis-Turniers produziert die EAV unter dem Pseudonym Center Curti & die Daviscappler die Single "Ping Pong" - ein Cover auf den Hit "Ding Dong". Zuerst soll dieser Song vom ORF promotet werden, doch die EAV wird vom "TV-Event" ausgeladen. Thomas Spitzer schreibt während der Arbeiten an einem neuen EAV-Album weiter für viele österreichische Künstler. Für Udo Jürgens textet er beispielsweise den Song "Cafe Größenwahn". Als die EAV im Oktober in der "60 Jahre Udo Jürgens-Gala" auftreten soll, bleiben Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger wegen eines Flugstreiks in Kenia sitzen. Die EAV tritt als Novum ohne ihre zwei Masterminds trotzdem in der Show auf. Am 18. November erscheint das neue EAV-Album "Nie wieder Kunst", das in Österreich Doppel-Platin erreicht. In Deutschland kann die EAV nicht an den Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen. In vielen Interviews wird betont, dass man nicht mehr jedes Jahr ein neues Album herausbringen möchte und es längere Pausen zwischen Tourneen und Albumveröffentlichungen geben soll.Das Cover des EAV-Albums ''Nie wieder Kunst''Die EAV bekommt Doppelplatin für ''Nie wieder Kunst''
1995
Nach langer Bühnenabstinenz wird die aufwendige "Kunst"-Tour vorbereitet. Nino Holm, der nicht zur EAV zurückkehrt, wird von David Bronner ersetzt, der auch Hauptproduzent des Albums "Nie wieder Kunst" ist. Insgesamt werden 70 Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz gespielt. Aus dem Album werden 4 Singles, darunter "300 PS", veröffentlicht. Die EAV ist auch medial wieder sehr präsent. Es erscheint ein Live-Mitschnitt der "Kunst"-Tour und die dazugehörige Live-CD.Presse-Foto zur ''Kunst''-Tour
1996
Es ist das "schwarze Jahr" der EAV. Schon seit längerem gibt es Unstimmigkeiten in der Gruppe. Finanzielle Streitigkeiten sind der Grund, dass sich Günter Schönberger und auch Eik Breit vom Kern der Gruppe trennen. Eik Breit spielt anschließend in der von dem ehemaligen EAVler Wilfried Scheutz gegründeten Band 4Xang. Nach seinem Ausstieg beim 4Xang ist er in Theaterproduktionen zu sehen. Günter Schönberger ist noch immer Weinbauer und holt mit seinen edlen Tropfen immer wieder Preise. Es erscheint das Best of-Album "Grätest Hitz" und es ist lange nicht klar, ob die EAV weitermacht. Schließlich begeben sich Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger nach Kenia und arbeiten an neuen Songs. Zusammen mit mehreren bekannten österreichischen Musikern entsteht anlässlich der 1000 Jahr-Feiern Österreichs der von Thomas Spitzer geschriebene Song "Tu Felix Austria".Das Cover des EAV-Albums ''Grätest Hitz''
1997
Im Sommer wird unter Mitwirkung des Feldbachers Kurt Keinrath das neue EAV-Album "Im Himmel ist die Hölle los" präsentiert. Kurt Keinrath wurde schon in den 70iger Jahren mit der Gruppe "Turning Point" bekannt, danach war er mit der Band "Zäus" auf Tour. In Folge spielte er mit Carl Peyer, Jim Cogan und der blech-bixn-bänd. Der gelernte Hauptschullehrer eröffnete schließlich sein "K&K"-Tonstudio. Viele TV-Auftritte und zwölf Wochen unter den Top Ten der Ö3-Verkaufscharts veranlassen die EAV wieder auf Tournee zu gehen. Die Vorproduktion der Tournee erfolgt wiederum in Feldbach. Für die Kindersendung "Tigerenten-Club" der ARD produziert die EAV den "Tigerenten-Clubsong".Das Cover des EAV-Albums ''Im Himmel ist die Hölle los''
1998
Am 4. März startet in Feldbach die "Himmel & Hölle"-Tournee. Kurt Keinrath wird neben Thomas Spitzer der zweite Gitarrist der Band. Neuer Bassist wird Leo Bei, der früher bei Kurt Ostbahn gespielt hat. "Musikprofessor" Franz Zettl, der schon lange mit Andy Töfferl im Duo auftritt, verstärkt die Crew am Keyboard und ersetzt damit David Bronner. Legendär sind seine Querflöteneinsätze, die beispielsweise dem Song "s'Muaterl" eine ganz neue Note geben. Außerdem spielt er Trompete und Saxophon. Anders Stenmo erleidet kurz nach der Premiere der Tour einen Hörsturz und muss durch den Schlagzeuger Alex Deutsch ersetzt werden. In Bayern gibt es Drohungen gegen Bürgermeister, weil sie die EAV mit ihrem kirchenkritischen Programm auftreten lassen. Im selben Jahr beginnen die Arbeiten an einem neuen Album, das am 19. Oktober erschient: "Himbeerland".Klaus Eberhartinger und Andy Töfferl bei der ''Himmel & Hölle''-TourPresse-Foto zum EAV-Album ''Himbeerland''
1999
Am 29. Januar erscheint "Himbeerland" auch in Deutschland. Ursprünglich war geplant, diese eiskalte Abrechnung mit der Schlagerbranche unter dem Namen The Himbeer Teddies auf den Markt zu bringen. Die Plattenfirma entschied sich aber dagegen. Von den Kritikern wird das Album falsch interpretiert und die EAV endgültig in die Nische der Blödelbands katapultiert. Die "Himmel & Hölle"-Tour wird durch einige Lieder des neuen Albums erweitert. Anders Stenmo geht es nach seinem Hörsturz wieder besser, doch er will sich von nun an auf eigene Projekte konzentrieren. Er schreibt unter anderem Drehbücher für die erfolgreiche ORF-Serie "Dolce Vita & Co", in der Klaus Eberhartinger zwei Gastauftritt hat. Alex Deutsch erkrankt während der Tour an einer Lungenentzündung und wird durch Robert "Bertl" Baumgartner ersetzt. Der Song "3 weisse Tauben" wird durch den Münchener Sender Radio Gong zum Ballermann-Hit. Erst im Oktober springt die Plattenfirma auf diesen Erfolg auf und koppelt den Song als Single aus, die es in den deutschen Charts bis auf Platz 31 schafft. Der Song, den viele gar nicht mit der EAV in Verbindung bringen, ist seitdem auf fast jedem Ballermann-Partysampler zu finden.Presse-Foto zum EAV-Album ''Himbeerland''Das Cover der EAV-Single ''3 weisse Tauben''